Evangeliche Kantorei St. Ingbert

Der "Förderverein für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche und an der Christuskirche in St. Ingbert"

Der Förderverein feiert im Jahr 2016 sein 40-jähriges Jubiläum.
Im Jahr 1976 wurde er als "Freundes- und Förderkreis für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche St. Ingbert" gegründet und ins Vereinsregister beim Amtsgericht St. Ingbert eingetragen. Gründungszweck war seinerzeit, die schon bestehenden Kirchenkonzerte in der Ev. Kantorei auf eine breitere finanzielle Basis zu stellen und ihnen einen organisatorischen Rahmen zu geben.

2015 erhielt der Förderverein seinen heutigen Namen und erweiterte seinen Wirkungsbereich auf die St. Ingberter Christuskirche.

In den zurückliegenden 40 Jahren konnten über 160 Kirchenkonzerte veranstaltet werden. Darunter waren so großartige Werke wie Bachs Weihnachtsoratorium und seine Brandenburgischen Konzerte, Requien von Mozart und Brahms sowie Messen von Mozart, Beethoven und Bruckner. Noch gut in Erinnerung ist das denkwürdige Festkonzert anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des FFK im November 2001 mit der brillanten Aufführung des Messiah von G.F. Händel.
Höhepunkt des Konzertjahrs 2002 war die Aufführung des Magnificat von J.S. Bach.
Einen "Meilenstein der St. Ingberter Chorkultur" nannte der Kritiker der Saarbrücker Zeitung die Aufführung des großartigen und dramatischen Oratoriums Elias von F. Mendelssohn Bartholdy im September 2003.
In ihrem Konzert im Dezember 2004 bot die Evangelische Kantorei eine eindrucksvolle Leistung bei der glanzvollen Wiedergabe von Bachs Weihnachts-Oratorium mit allen sechs Teilen.

Am Totensonntag des vergangenen Jahres, und schon als Einstieg in das Mozart-Jahr 2006 gedacht, sang die Evangelische Kantorei das Requiem, sein letztes, leider von ihm selbst nicht mehr vollendetes Werk.

Das Jahr 2006 stand ganz im Zeichen zweier Jubiläen:
140 Jahre Evangelische Kantorei St. Ingbert und 30 Jahre Freundes-und Förderkreis für Kirchenmusik.
Als Jubiläumskonzert erklang Mendelssohns "Lobgesang", der ja bekanntlich für ein geschichtliches Jubiläumsereignis komponiert wurde, den 400. Jahrestag der Erfindung der Buchdruckerkunst.

Höhepunkt der Konzertreihe 2007 war die Aufführung der "Psalmen Davids" von Heinrich Schütz am 4. November in der Art, wie sie Schütz selbst mit seinen Worten vorgegeben hat.

Das Bach-Konzert am 9. November 2008 mit den beiden Kantaten "Ich hatte viel Bekümmernis" und "Wer nur den lieben Gott lässt walten", erstmals wieder unter der Leitung von Helmut Haag, war ein großer Erfolg. Lang anhaltender Beifall des Publikums bezeugte dies.


2009 standen fünf Konzerte auf dem Programm, wobei drei Chorkonzerte heraus ragten: ein Passionskonzert, das Festkonzert zum Jubiläum 150 Jahre Martin-Luther-Kirche mit der Aufführung des Haydn-Oratoriums ´Die Schöpfung´ und am 3. Advent ein Weihnachtskonzert fürs Herz.

Höhepunkt des Konzertjahres 2010 war die Aufführung des Weihnachtsoratorium "Die Geburt Christi" von Heinrich von Herzogenberg, dessen Werke erst in jüngerer Zeit "wiederentdeckt" wurde.

Die Konzertreihe 2011 wurde von der Evangelischen Kantorei mit Joseph Haydns "Stabat mater" eröffnet. Gemeinsam mit dem Chor der Hildegardskirche wurde die "Große Messe in D" von der außergewöhnlichen, emanzipierten englischen Komponistin Ethel Smyth nach der deutschen Erstaufführung 1995 wieder aufgeführt.

Zwei recht gegensätzliche Chorkonzerte der Evangelischen Kantorei standen im Mittelpunkt der Reihe 2012: Ein weltliches Konzert mit Liedern von Brahms (Zigeunerlieder), Schubert, Schumann und Mendelssohn einerseits und Mozarts letztes Werk, das "Requiem" andererseits.

Das Konzertjahr 2013 war geprägt vom Chorleiterwechsel in der Evangelischen Kantorei: Mit der Aufführung der "Johannespassion" von J. S. Bach am Karfreitag beendete Helmut Haag seine überaus erfolgreiche Tätigkeit als Leiter des Chores. Seine Nachfolgerin Carina Brunk, eine junge aufstrebende Dirigentin, debütierte sehr erfolgreich im letzten Konzert des Jahres mit Kantaten zum Advent und zu Weihnachten.

Aus den fünf Konzerten des Programms 2014 ragen wiederum die beiden großen Kantorei-Konzerte heraus: Das weltliche Konzert mit romantischer Chormusik von Brahms (Liebeslieder-Walzer), Schubert und Rheinberger und am 2. Advent ein Weihnachtskonzert mit dem "Oratorio de Noel" von Camille Saint Saens im Mittelpunkt.

Im Jahr 2015 setzte Carina Brunk ihre Linie fort, in den Chorkonzerten der Kantorei große Werke weniger bekannter Komponisten einzustudieren und aufzuführen:
Im Passionskonzert ein Stabat Mater des italienischen Barockkomponisten Tommaso Traetta und im Konzert am Totensonntag das Requiem c-moll von Luigi Cherubini.
Ergänzt wurde die Reihe durch drei Instrumentalkonzerte, darunter ein Benefizkonzert aus Anlass des 70. Geburtstages des langjährigen Chorleiters Helmut Haag, ausschließlich mit bekannten Werken Johann Sebastian Bachs. 
 
Etwa 80 Mitglieder und rund 30 Abonnenten unterstützen den Förderverein in seinen Bemühungen, auch künftig bekannte große Werke, aber auch sonst weniger zu hörende Kleinode der Kirchenmusik aufzuführen.


Ansprechpartner: Roland Wagner

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